Workshops & Vorträge

OUR DEEP HATRED AGAINST THE SCHWABBEL - Workshop zum internalisierten Hass gegen dicke und fette Körper.

 

 

 „71 Prozent finden einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK zufolge dicke Menschen unästhetisch. 15 Prozent vermeiden bewusst den Kontakt zu ihnen. 37 Prozent der Befragten sorgen sich ständig, bereits zu dick zu sein oder es womöglich zu werden. 17 Prozent machen aktuell eine Diät zur Gewichtsreduktion (forsa 2016).“

Fat Studies in Deutschland, S. 8 

 

Im Workshop „OUR DEEP HATRED AGAINST THE SCHWABBEL“ versucht die Künstlerin und Aktivistin Carmen Westermeier das Ausmaß des strukturellen und internalisierten Hasses gegen dicke und fette Körper gemeinschaftlich aufzuarbeiten. Das ‚Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz‘ (AGG) schützt seit 2006 systematisch diskriminierte Gruppen unserer Gesellschaft. Menschen mit höherem Körpergewicht finden bis heute keine Eintragung darin, obwohl die Exklusion dicker und fetter Körper alle Lebensbereiche umfasst und Vorurteile sowie Hass sogar lebensgefährlich sein können. In diesem Workshop wird gemeinsam die Geschichte der Dickenfeindlichkeit beleuchtet und auf die Intersektion von Race, Class und Gender untersucht. Selbstreflexiv sollen die Teilnehmenden verkrustete Stereotypen aufbrechen und, je nach eigener Ausgangslage, kreative Handlungsmöglichkeiten zur Überwindung der Angst und Ausgrenzung des Schwabbels entwickeln. Als Werkzeuge dienen im Online-Format die Lektüre von Texten, Fragebogen, Breakout-Rooms, ein Online-White-Board und selbstdefinierte, kreative Techniken. 

 

Noise as a voice of resistance

 

 

 

Noise - Lärm, Krach, ein emotionales und kraftvolles Genre der Musik. Aber auch ein sehr maskulines. Was bedeutet Noise Musik für Frauen* und Queers, wie können wir uns darüber ausdrücken?

 

In dem Workshop beleuchtet die experimentelle Musikerin, DJ und Künstlerin Carmen Westermeier das Genre aus nicht-männlicher Sicht. Wie entsteht ein Noise Song? Kannst du das auch? Wie können wir unsere Wut und unsere Emotionen, unser Selbst in Töne und Geräusche umsetzen? Zusammen mit den Workshop-Teilnehmerinnen* wird experimentiert und erforscht. Carmen gibt Einblicke in den Umgang mit Tongeräten, „Instrumenten“, Effekten und zeigt erste Schritte fürs Recording. Kollektiv entsteht am Ende des Workshops ein gemeinsamer Track, der die Teilnehmerinnen* animieren soll, weiter zu experimentieren.

DEMYSTIFY DJING - MAKE YOUR FIRST BABYSTEPS

DJ* Workshop für Anfänger_innen* mit der DJ double u cc.

 

double u cc ist eine DJ, Künstlerin und Aktivistin, mit anarchisch anmutender Experimentierfreudigkeit und einer beruhigenden Kontinuität. Ihre DJ-Sets vereinen Rap, Grime und Trap, dekonstruieren zerstörerisch mit Einflüssen zeigenössischer, technioder Clubsounds und driften dann ab ins Drone, Noise Genre, bevor sie leidenschaftlich mit düsteren Metal-Parts verwirren. "Mysto" nennt sie ihre Art des DJing.

 

Neben ihrer Tätigkeit als DJ und Künstlerin, hält sie auch Workshops zum Thema DJing. Bei diesem Workshop bringt sie euch technische Grundlagen näher, zeigt euch verschiedenes Equipment und lässt euch die Basics selbst ausprobieren. Demystify DJing - das ist ihr Motto und so möchte sie in einer angenehmen Atmosphäre die Hemmschwelle senken, auch mal selbst an den Reglern zu drehen.

 

Especially for women* and LGBTIQ* people!

queer & female* empowerment in music

 

 

 

 

Was willst du denn auf der Bühne? Ich kann das doch nicht! Ich würde ja Frauen* buchen, aber es gibt einfach keine! 

 

Seit 2014 arbeitet Carmen zusammen mit Kollektiven an einer queeren* Utopie in der clubbing szene.

Bei ihrem Vortrag  versucht sie euch ihre Ideen zur weiblichen* und queeren Sichtbarkeit und Selbstermächtigung in der Musik näher zu bringen. Sie stellt die Arbeit in Kollektiven vor und spricht über viele Gruppierungen, Musikerinnen* und DJ*s in ganz Deutschland, die sich für Gleichberechtigung in Musik und Clubbing einsetzen.